Ich glaube,
ich wurde gehackt.
Ruhe bewahren. Mit den richtigen Schritten jetzt handeln und weiteren Schaden verhindern. Wir führen Sie durch 6 konkrete Schritte – mit kostenlosen Tools direkt auf dieser Seite.
Ruhe bewahren – und sofort handeln
Die ersten 15 Minuten entscheiden. Trennen Sie alle Verbindungen, bevor Sie weiter prüfen.
- Ruhe bewahren – Panikaktionen verschlimmern die Lage
- Screenshots als Beweise sichern (Fehlermeldungen, unbekannte Programme, verdächtige Mails)
- Bank- und Zahlungsanbieter sofort kontaktieren wenn Finanzdaten betroffen
- Strafanzeige erstatten (Cybercrime-Dezernat der örtlichen Polizei)
Wie haben die Angreifer reingekommen?
Offene Ports und exponierte Dienste sind die häufigsten Einfallstore. Der Port-Check analysiert Ihre aktuelle IP-Adresse – führen Sie ihn direkt von Ihrem Netzwerk aus durch.
- IP-Adresse auf offene und riskante Ports prüfen
- Unbekannte Dienste sofort deaktivieren
- Router-Admin-Passwort ändern
Passwörter & Konten sofort sichern
Gestohlene Zugangsdaten werden innerhalb von Stunden weiterverkauft. Prüfen Sie jetzt ob Ihre E-Mail-Adresse und Passwörter kompromittiert sind.
- E-Mail-Adresse auf bekannte Datenlecks prüfen
- Alle Passwörter von einem sicheren Gerät ändern
- Zwei-Faktor-Authentifizierung für alle wichtigen Dienste aktivieren
- Passwort-Manager einrichten (z.B. Bitwarden, KeePass)
Ist Ihre Website oder Domain betroffen?
Angreifer kapern Domains, manipulieren Websites oder stehlen SSL-Zertifikate. Besonders kritisch für Unternehmen.
- Domain-Registrar prüfen – haben sich DNS-Einträge geändert?
- SSL-Zertifikat und Ablaufdatum überprüfen
- Sicherheits-Header der Website testen
- Hosting-Provider über den Vorfall informieren
Netzwerk und DNS absichern
Angreifer schleusen oft DNS-Hijacking ein oder nutzen Ihren DNS-Resolver um Ihre Internetkommunikation zu überwachen.
- DNS-Einstellungen auf Router und Gerät prüfen
- Auf bekannte sichere DNS-Resolver wechseln (1.1.1.1 oder 8.8.8.8)
- WLAN-Passwort und Router-Firmware aktualisieren
- Unbekannte Netzwerk-Geräte aus dem Router-Log entfernen
Jetzt professionelle Hilfe holen
Wenn der Angriff komplex erscheint oder Sie ein Unternehmen führen: Profis schützen vor weiteren Schäden, sichern Beweise und helfen bei der Wiederherstellung. Und: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, den nächsten Angriff proaktiv zu verhindern.
- Incident Response einleiten – IT-Forensik sichert Beweise für Versicherung und Strafverfolgung
- Cyber-Versicherung kontaktieren – Fristen und Schadensumfang dokumentieren
- Datenschutzbehörde melden wenn Kundendaten betroffen (DSGVO-Pflicht: 72 Stunden!)
- Betroffene Kunden oder Geschäftspartner informieren (sofern Datenleck bestätigt)
Direkte Expertenberatung anfragen
Unser Team beantwortet Ihre Fragen – diskret, kompetent und ohne versteckte Kosten. Antwort in der Regel innerhalb von 24 Stunden.
Häufige Fragen
- Bewahren Sie Ruhe und trennen Sie das betroffene Gerät vom Internet, um eine weitere Ausbreitung zu stoppen. Löschen Sie nichts – Logs, verdächtige Dateien und Fehlermeldungen sind Beweismittel. Sichern Sie Screenshots, kontaktieren Sie bei Finanzdaten sofort Ihre Bank und erstatten Sie Anzeige beim Cybercrime-Dezernat der Polizei.
- Typische Anzeichen sind: unbekannte Anmeldungen oder Geräte in Ihren Konten, plötzlich geänderte Passwörter, ausgehende Spam-Mails von Ihrer Adresse, unbekannte Programme oder Browser-Erweiterungen, ungewöhnliche Kontobewegungen oder eine Lösegeldforderung auf dem Bildschirm. Mit unserem E-Mail-Leak-Check prüfen Sie kostenlos, ob Ihre Zugangsdaten in bekannten Datenlecks auftauchen.
- Privatpersonen können (müssen aber nicht) Anzeige erstatten – sie wird für Versicherung und Nachverfolgung dennoch dringend empfohlen. Unternehmen haben weitergehende Pflichten: Sind personenbezogene Daten betroffen, muss der Vorfall nach DSGVO in der Regel innerhalb von 72 Stunden der zuständigen Datenschutzbehörde gemeldet werden. Betreiber kritischer Infrastrukturen unterliegen zusätzlichen Meldepflichten gegenüber dem BSI.
- Das BSI und Strafverfolgungsbehörden raten ausdrücklich von Zahlungen ab. Eine Zahlung garantiert keine Wiederherstellung der Daten, finanziert weitere Straftaten und macht Sie zum Ziel für Folgeangriffe. Setzen Sie stattdessen auf saubere Backups und professionelle Incident Response. Wir unterstützen Sie bei der strukturierten Wiederherstellung.
- Vergeben Sie für jeden Dienst ein einzigartiges Passwort über einen Passwortmanager, aktivieren Sie überall die Mehr-Faktor-Authentifizierung, halten Sie Systeme und Software aktuell und erstellen Sie regelmäßige Offline-Backups. Für Unternehmen empfehlen wir den kostenlosen CyberRisikoCheck nach DIN SPEC 27076 sowie einen professionellen Sicherheitscheck Ihrer Website.
- Ja. Unsere Soforthilfe-Anleitung richtet sich an Privatpersonen und kleine Unternehmen gleichermaßen. Unsere kostenlosen Sicherheitstools können Sie ohne Anmeldung nutzen. Für eine persönliche Einschätzung erreichen Sie unser Team über das Kontaktformular – diskret und ohne versteckte Kosten.
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